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Malteser Lohr

Malteser starten wieder mit der Erste-Hilfe-Ausbildung

16.06.2020
Der Ausbildungsleiter der Würzburger Malteser, Christian Oeding, ist trotz des hohen Aufwandes froh, dass es wieder losgeht mit den Kursen in Erster Hilfe.
Höchstteilnehmerzahl geringer, Abstand, Mund-Nasen-Schutz, angepasste Pausenzeiten und ausreichend Belüftung in den Kursräumen festgelegte Laufwege und so weiter - das alles gehört dazu, damit bei den Maltesern wieder Erste-Hilfe-Kurse stattfinden können.

Nach rund zehn Wochen Coronapause bieten die Malteser in Unterfranken seit Anfang Juni wieder Kurse in Erster Hilfe an. „Wir starten mit den klassischen Kursen in Erster Hilfe und den so genannten Führerscheinkursen. Im September wird an einigen Standorten auch die sozialpflegerische Ausbildung beginnen“, erklärt Natascha Kügler, Diözesanreferentin Ausbildung bei den Mellrichstädter Maltesern. Voraussetzung für den Re-Start ist ein sicheres Hygienepaket, wie auch Kügler bestätigt: „Die Malteser achten auf die Gesundheit und Sicherheit ihrer Gäste und Kunden. Daher setzen wir die Hygienemaßnahmen der Berufsgenossenschaften und unsere eigenen Hygienemaßnahmen zu 100 Prozent um.“

Dazu gehört, dass die Höchstteilnehmerzahl vorübergehend gesenkt werden muss, um den geforderten Abstand einhalten zu können. Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz und angepasste Pausenzeiten sind ebenfalls Reaktionen auf die veränderte Lehrsituation. In den Räumlichkeiten wird darüber hinaus für ausreichend Belüftung gesorgt. „Wir bilden Menschen aus, anderen Menschen zu helfen. Dabei ist Eigenschutz immer ein wichtiger Punkt und nun nehmen wir genau diese Themen nochmal besonders mit in die Kurse“, erklärt Natascha Kügler. Insgesamt sind die Malteser natürlich sehr froh, dass es weiter geht. „Es war schon eine lange Pause und unsere Dozenten in ganz Unterfranken freuen sich, wieder Menschen zu unterrichten“, so die Ausbildungsreferentin.

Das Kurskonzept ist dabei inhaltlich unverändert. „In den Kursen ist es nun mal wichtig, eine stabile Seitenlage, eine Herz-Lungen-Wiederbelebung oder der Einsatz eines Defibrillators zu üben“, erklärt Kügler. Natürlich werden infektiologisch kritische Übungen nun vermehrt an Übungsphantomen durchgeführt und alle Kontaktbereiche und Übungsmaterialien werden umfassend desinfiziert. „Jeder, der zu unseren Kursen kommt, kann sich sicher fühlen. Und jeder, der unseren Kurs verlässt, ist sicher in Erster Hilfe“, lächelt Natascha Kügler.

Wer sich gleich für einen der nächsten Kurse anmelden möchte, kann dies gerne hier tun. 

 

 

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